Workshops

Vormittag (11.30 – 13.00 Uhr)

WORKSHOP 1:

Vertrauen in künstliche Intelligenz – ein lösbarer Widerspruch?

Bernd Schwarzer
AI Competency Lead, EY Advisory Austria, Contrast EY Management Consulting

Roland Spitzenberger
Public Sector Technology Transformation Lead, Contrast EY Management Consulting

Beschreibung:
Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz geben wir zukünftig in allen Lebensbereichen bewusst die Verantwortung an Maschinen ab. Damit wächst aber auch das Risiko an unüberwachten Fehlentscheidungen. Wie stellen wir sicher, dass die intelligenten Systeme auch erklärbar, transparent und unvoreingenommen agieren, sich nicht unkontrolliert selbst weiterentwickeln und auch unseren Vorstellungen von Ethik und sozialer Verantwortung genügen? Wir diskutieren konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze um Vertrauen in KI sicherzustellen.

WORKSHOP 2:

Partizipation & Inklusion als zentrale Kernaufgaben von Digitalisierung in der Politikgestaltung

Schifteh Hashemi
Stv. Geschäftsführerin, arbeit plus

Clara Moder
Referentin für sozialpolitische Grundlagen, arbeit plus

Beschreibung:
Digitalisierung und Automatisierung bringen neue Chancen ebenso wie Risiken für Politik und Politikgestaltung mit sich. Ziel des Workshops ist es, Entscheidungsträger*innen der Verwaltung für digitale Inklusion zu sensibilisieren. Wir wollen zeigen, welche Auswirkungen Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen (algorithmische Entscheidungssysteme, Dienstleistungen, Bürger*innenbeteiligung) auf benachteiligte Gruppen im Besonderen hat, und wie ihre Chancen für alle Menschen genutzt werden können.

WORKSHOP 3:

„Citizen Journey“ von BürgerInnenstimmen zu Citizen Panel

Martina Wiesinger
Consultant, BRZ

Roman Walther
Leitung Kettenbruck, BRZ

Beschreibung:
Die Orientierung an Bedürfnisse von NutzerInnen / AnwenderInnen ist entscheidender Erfolgsfaktor von Projekten.
Die Initiative „Citizen Journey“ dient der Forcierung von nutzerzentrierten Projekten innerhalb der öffentlichen Verwaltung durch die direkte Einbeziehung von VerwaltungsmitarbeiterInnen, UnternehmerInnen und BürgerInnen.

WORKSHOP 4:

Digitale Nutzung von Verwaltungsdaten – für die strategische Steuerung in Kommunen, Landes- und Bundesbehörden

Faruk Tuncer
Geschäftsführer, Polyteia

Beschreibung:
Gemeinsam mit den Teilnehmern wird im Workshop darüber nachgedacht, in welchen Bereichen öffentliche Verwaltungen wertvolle und informative Datensätze besitzen und wie diese kombiniert und ausgewertet werden können, um Steuerungskapazitäten auf kommunaler wie auf Landes- und Bundesebene zu verbessern.

Gleichzeitig tauschen sich die Teilnehmer dazu aus, woran eine produktivere Nutzung von Daten heute oft noch scheitert und welche Lösungsansätze es hier gibt, Zugang und Nutzung zu optimieren.

Nachmittag (15.45 – 17.15 Uhr)

WORKSHOP 5:

Wissensarbeit im Wandel – Wie Organisationen den Paradigmenwechsel für sich nutzen können.

Ursula Rosenbichler
Leiterin Abteilung III/C/9 – Strategisches Performancemanagement und Verwaltungsinnovation, Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport

Wilfried Jäger
Product Manager Artificial Intelligence, BRZ

Peter Klimek
Ass. Professor und Fakultätsmitglied am Complexity Science Hub, Universität Wien

Beschreibung:
Digitaler Wandel beeinflusst Wissensarbeit paradigmatisch. Wissensarbeit entwickelt sich immer mehr zur Auseinandersetzung mit großen Datenströmen, zur Generierung von Wissen aus unspezifischen Informationseinheiten. Technische System sind geeignet hier zentral zu unterstützen. Agent Based Modelling Systeme kann komplexe Wirkmechanismen abbilden und unter Nutzung großer Datenmengen die Bearbeitung von relevanten Fragestellungen auf einem völlig anderem Niveau als bisher ermöglichen. Aus der Wissenserarbeitung wird Dateninterpretation und datengetriebene Entscheidungsfindung. Diese Möglichkeiten brauchen neue organisationale Aufstellungen und personale Kompetenzen. Diese Möglichkeiten führen zu neuen Grenzen und auch über diese Grenzen hinaus. Wir stellen im Workshop ein solches Modell vor und wollen gemeinsam mit ihnen dazu diskutieren.

WORKSHOP 6:

Die ethische Entscheidung hinter künstlicher Intelligenz – wie legen wir fest, was Maschinen dürfen?

Jurgen Willems
Professor für Public Management und Governance
Institut für Public Management und Governance
Wirtschaftsuniversität Wien

Falk Ebinger
Institut für Public Management und Governance
Wirtschaftsuniversität Wien

Beschreibung:
Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung ist nicht nur eine Frage des Risikomanagements. Für Bürgerinnen und Bürger macht es durchaus einen ethischen Unterschied, ob ein Mensch oder eine „Maschine“ eine Tätigkeit ausübt oder eine Entscheidung trifft. Neue, repräsentative Befragungs- und Experimentaldaten aus Österreich zeigen, dass wir Maschinen andere Rechte als Menschen einräumen. Dabei sind wir in unseren Einschätzungen jedoch wenig konsistent und durch technische Systeme manipulierbar. Im Workshop werden die damit einhergehenden Herausforderungen dargestellt und Möglichkeiten eines partizipativen „Co-engineerings“ von ethischen Standards erarbeitet.

WORKSHOP 7:

Design Thinking Challenge: Künstliche Intelligenz im öffentlichen Sektor

Thomas M. Klein
Geschäftsführer, Wonderwerk Consulting

Beschreibung:
Lernen Sie sowohl die Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor als auch die Methode Design Thinking kennen!
In einem ersten Schritt erhalten Sie einen Kurzinput durch einen Technologie-Experten zu realen Anwendungsmöglichkeiten von KI im öffentlichen Sektor. Danach durchlaufen Sie in Kleingruppen einen gesamten Design Thinking Prozess und prototypisieren Ihre eigenen KI-basierten Lösungsansätze.

WORKSHOP 8:

Wege zur Innovation am Beispiel Robotic Process Automation
(in Kooperation mit DXC Technology)

Stefan Maier
Leiter, IÖB-Servicestelle

Andrea Zens
Projektmanagerin, IÖB-Servicestelle

Beschreibung:
Die öffentliche Hand als Vorreiter: Vor allem im Bereich RPA bietet sich großes Potential. Entdecken und verstehen Sie neue Technologien als Chance für Ihre Organisation – Identifizieren Sie erste Ansatzpunkte und sprechen Sie mit Experten. Die IÖB-Servicestelle berät darüber hinaus, wie derartige Projekte in die Umsetzung kommen können.

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